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Jakub Melcher (JG1) erreicht die zweite Runde der Internationalen Biologie Olympiade

Die IBO (Internationale Biologie Olympiade) ist ein Wettbewerb, bei dem an Biologie interessierte Schülerinnen und Schüler teilnehmen können. Der Wettbewerb ist in vier bundesweite Runden und ein internationales Finale unterteilt. Die vier Runden dienen der Auswahl der bundesweit vier besten Schülerinnen und Schüler im Bereich der Biologie, welche nach einem intensiven Training am internationalen Finale (dieses Jahr in den Philippinen) teilnehmen werden. Um aber ins Finale zu gelangen, muss man erstmal die vorhin genannten vier Runden überwältigen. In der ersten Runde gibt es eine Hausarbeit mit vier größeren Aufgaben, die in kleinere unterteilt sind und teilweise Experimente enthalten. In der diesjährigen 36. IBO durfte ich (Jakub Melcher) Aufgaben zur Biochemie, Evolution, Ökologie, Genetik als auch Physiologie und Datenanalyse lösen. Außerdem hatte ich die Möglichkeit, dank Frau Nickol, die für die Olympiade an unserer Schule verantwortlich ist, Experimente zu Honig, Metabolismus bei Hefen und eine Umfrage zum Thema Organspende an unserer Schule durchzuführen. Die zweite Runde bestand aus einer Klausur über die Bereiche Cytologie und Biochemie, Anatomie und Physiologie von Mensch und Tier, Genetik und Evolution, Botanik, Ökologie, Systematik und der Verhaltensbiologie. Die dritte und vierte Runde bestehen aus Klausuren und praktischen Arbeiten im Labor, die bewertet werden, um die vier Besten für das deutsche Team für das internationale Finale aus auszuwählen.

Aktuell befinde ich mich während der zweiten Runde nach der Klausur und warte gespannt auf die Ergebnisse, kann aber jetzt schon sagen, dass die IBO sehr viel Spaß macht, und es ermöglicht das Interesse für Biologie auszuüben.

Jakub Melcher (JG1)

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Der Leistungskurs Biologie ist den Tätern auf der Spur

Am 09.04.2024 unternahmen die Schüler*innen des Leistungskurses eine Exkursion in die Experimenta, um an einem Laborkurs zum Thema DNA-Techniken teilzunehmen. Ziel war es, unter Anwendung der bereits bekannten Verfahren der PCR und Gelelektrophorese einen DNA-Abgleich durchzuführen. Dieses Verfahren wird im echten Leben zum Abgleich von Erbmaterial in
Vaterschaftsfällen oder auch in der Forensik durchgeführt. Die Vertiefung von Theorie und Praxis kam gut an und half, ein tieferes Verständnis für Anwendungsfelder der Genetik zu bekommen.

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Die 34. Internationale Biologieolympiade - Eine Schülerin der JG2 stellte sich der Herausforderung

Biologie erleben - auch außerhalb des Unterrichts und mit einer Steigerung des Schwierigkeitsgrades im Vergleich zu diesem. Eine Herausforderung, die Anna Krehl (JG2) nicht aufgehalten hat, als es darum ging, ihr Wissen im Fachbereich Biologie im Rahmen der 34. Runde der Internationalen Biologieolympiade zu erweitern.
Schon die erste Runde im Sommer 2022 startete mit umfangreichen und vielfältigen Aufgaben, die sich um die Fachbereiche Botanik, Genetik, Neurophysiologie, Molekularbiologie, Bioinformatik und Physiologie gedreht haben. Diese waren wiederrum auf vier verschiedene Aufgaben mit mehreren Teilaufgaben verteilt, von denen mindestens drei bearbeitet werden mussten. Dabei galt es, sich mittels Fachliteratur und Internet zu informieren, denn der Stroop-Test, Genome-Editing und CRISPR/Cas waren beispielsweise Dinge, die es erst einmal zu recherchieren galt, bevor man die Aufgaben entsprechend lösen konnte. Auch kleinere Versuche im Rahmen der ersten Runde waren gefordert, wie beispielsweise der oben erwähnte Stroop-Test, der vor allem die Fähigkeiten zur Konzentration und Reaktion unter verschiedenen Bedingungen ermittelt.
Nach dem Absolvieren der ersten Runde und einer Korrektur durch Frau Nickol, die Anna als Fachlehrkraft bei dieser Herausforderung unterstützt und betreut hat, stand im Oktober 2022 fest: Die erste Runde wurde von Anna erfolgreich absolviert und der zweiten Runde stand nichts mehr im Wege. Dafür musste Mitte November 2022 die geforderte Klausur geschrieben werden, bei der es erneut viele verschiedene Fragen und Aufgaben zu beantworten und zu lösen galt, die ebenfalls eine Vielzahl von Fachbereichen der Biologie umfassten. Hierbei bewegten sich die Aufgaben in einem gesteigerten Schwierigkeitsgrad im Vergleich zu Runde eins. Anna gelang es in Runde zwei sogar, unter die besten Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Baden-Württemberg zu kommen.
Nun, knapp zwei Monate später im Januar 2023, erhielt Anna ihre Urkunde für die zweite Runde, nachdem die Klausur erfolgreich bestanden wurde. Herzlichen Glückwunsch!

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Biologie-Leistungskurse der Kursstufe 2 lernen, wie Krebs diagnostiziert wird

Am 19.12.22 unternahmen die Biologie-Leistungskurse der Kursstufe 2 von Frau Heim und Frau Nickol zum zweiten Mal in diesem Schuljahr eine Exkursion in das Schülerlabor der Experimenta in Heilbronn. Dort konnten wir die in der Schule theoretisch erlernten molekularbiologischen Techniken praktisch anwenden. So übten sich die Schülerinnen und Schüler im Pipettieren, Vortexen, Befüllen von Gelelektrophoresekammern und der Durchführung eines ELISA-Testverfahrens.

Die Verfahren wurden im Kontext der Krebsdiagnostik angewendet, denn durch PCR, Gelelektrophorese und Restriktionsverdau lässt sich eine mögliche Mutation im Tumor-Suppressor-Gen p53 – dem sogenannten Wächter des Genoms – nachweisen. Diese kann eine Krebserkrankung zur Folge haben.

Die Veränderung dieses Gens lässt sich ebenso durch ein ELISA-Testverfahren feststellen. Dabei werden spezifische Antikörper gebunden und die Ergebnisse fotometrisch ermittelt.

Wir bedanken uns beim Verein der Freunde für die Förderung unserer Exkursion!

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Teilnahme der bilingualen Biologie Leistungskurse an der „EMBL Science and Society Conference 2021“

EMBL

Am 03. Dezember 2021 nahmen die bilingualen Biologie Leistungskurse der Jg1 und Jg2 von Frau Heim und Frau Soloch an einer virtuellen Veranstaltung des EMBL (= European Molecular Biology Laboratory) in Heidelberg teil. Thema der 22ten „Science and Society Conference“ war dieses Jahr „One Health: integrating human, animal and environmental health“. Viele renommierte, internationale Wissenschaftler*innen haben im Zuge dessen Vorträge zu verschiedenen Themen wie beispielsweise der zukünftigen Pandemievermeidung oder Erhaltung der Nachhaltigkeit auf unserem Planeten gehalten. Ein weiterer Fokus lag auf Aspekten wie der Erforschung von Zoonosen (d.h. Krankheiten, die von Tieren auf Menschen übertragen werden) und antimikrobiellen Resistenzen. Neben den vielen spannenden Vorträgen gab es auch die Möglichkeit mit den Wissenschaftler*innen zu diskutieren und eigene Fragen zu stellen. Zurückblickend war es eine sehr gelungene, informative und augenöffnende Veranstaltung, die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Frau Heim, Frau Soloch und Herr Dr. Stadtfeld für die Möglichkeit an dieser Veranstaltung teilzunehmen!

Der bilinguale Biologie Leistungskurs (Jg2)