pexels-expressivestanley-1454360
Featured

Vorlesewettbewerb Klasse 6

Am Mittwoch, den 11.12.2024 war es wieder soweit: An unserer Schule wurde der alljährliche Vorlesewettbewerb ausgetragen! Die vier sechsten Klassen wurden vertreten durch Amelie Gerstenmeier (6a), Kayra Cetinkaya (6b), Lara Wien (6c) und Johanna Blickle (6d). Alle hatten sich zuvor in ihren Klassenwettbewerben durchgesetzt und traten nun gegeneinander um den Schulsieg an. Auch hier galt es, eine bekannte, selbstgewählte und eine unbekannte Textstelle vorzulesen. Dabei geht es darum, sowohl flüssig zu lesen als auch lebendig zu betonen. Bei der eigenen Textstelle ist auch deren Auswahl ein Bewertungskriterium. Bewertet wurden die vier Schülerinnen diesmal nicht von der Klasse, sondern von den Deutschlehrerinnen der Klassen 6. Alle Teilnehmerinnen konnten bei ihren Darbietungen glänzen und machten es uns sehr schwer, eine Siegerin zu küren – am Ende entschieden wir uns als Schulsiegerin für Amelie Gerstenmeier (Klasse 6a), welche mit dem Buch „Das Weihnachtsschwein“ von J.K. Rowling überzeugte. Nun wartet auf Amelie die nächste Herausforderung – sie darf beim Kreisentscheid im Februar gegen die anderen Schulsieger*innen des Kreises Heilbronn antreten. Dafür wünschen wir Amelie viel Erfolg und drücken alle fest die Daumen!

GetAttachmentThumbnail_copy_copy_copy_copy_copy_copy_copy_copy_copy_copy_copy_copy_copy_copy_copy_copy_copy_copy_copy_copy_copy_copy_copy_copy_copy.jpg

Featured

Ferienlektüre am HCG

Seit letztem Schuljahr lesen alle Fünft-, Sechst- und Siebtklässler am HCG regemäßig ein Buch über die Ferien. Für alle Klassenstufen gibt es eine große Auswahl an Lektüren. Die Bücher müssen nicht extra gekauft werden, sondern können in den umliegenden Ortsbüchereien ausgeliehen werden.

Die Idee hinter der Ferienlektüre ist zum einen, alle Schülerinnen und Schüler zum Lesen zu motivieren, die Fantasie anzuregen, die eigene Sprachfähigkeit auszubauen und die Lesekompetenz zu fördern. Zum anderen soll sie in unserer schnelllebigen und digital geprägten Welt eine andere Form der Entspannung in den Ferien bieten.

GetAttachmentThumbnail_copy_copy_copy_copy_copy_copy_copy_copy_copy_copy_copy_copy_copy_copy.jpg

Featured

Die Lesung - Roboter als Freunde?

Im Oktober durften die Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen am Frederick Tag - dem landesweiten Literatur-Lese-Fest - einer Lesung lauschen. Der Kinder- und Jugendbuchautor Tobias Elsäßer las uns etwas aus seinem Buch ARTI Auf Freundschaft programmiert vor. Er verriet uns sogar noch etwas aus seinem Privatleben und zwar, dass er kein guter Grundschüler gewesen war. Im Buch ARTI geht es um die Zukunft. Welche Rollen werden Roboter in der Zukunft spielen? Können sie vielleicht Freunde für uns Menschen sein? Das Buch und die Lesung waren richtig toll, witzig und auch sehr spannend! Tobias hat uns auch viel miteinbezogen, Fragen gestellt und uns Witze erzählt. Ich würde das Buch jedem zum Lesen vorschlagen. Vielen Dank, Tobias Elsäßer!

Luisa Orlob, 5b

GetAttachmentThumbnail_copy_copy_copy_copy_copy_copy.jpg  thumbnail_20241017_105230.jpg

Featured

65. Vorlesewettbewerb 2023/24

Maximilian Dörges aus der Klasse 6c gewann den Schulentscheid am HCG und qualifizierte sich damit für die nächste Runde des Wettbewerbs, den Kreisentscheid, der Ende Februar 2024 startet. Hierfür drücken wir ihm schon jetzt die Daumen.

Mit Engagement und Lesefreude übten die Schüler*innen der Klassen 6 auch in diesem Schuljahr fleißig, um vorbereitet und möglichst gelassen anzutreten. Bei wem sitzen die Betonungen am besten? Wer zieht die Zuhörer*innen am stärksten in den Bann? Alle Teilnehmer*innen haben ganz toll vorgelesen und so fiel der Jury die Entscheidung schwer. Maximilian Dörges gelang es im entscheidenden Moment besonders gut, den Protagonist*innen seines Lieblingstextes „Gangsta-Oma“ eine lebendige Stimme zu verleihen. Wir gratulieren auch allen Klassensieger*innen ganz herzlich und sprechen allen Teilnehmer*innen ein großes Lob für ihre tolle Leseleistung aus.

PHOTO-2024-01-23-10-12-07.jpg

Für die Fachschaft Deutsch Christina Reimold und Julia Mezger

Featured

„Woyzeck“ zu Besuch am HCG

Am Mittwoch, den 12. Juli 2023 kam für die gesamte Jahrgangsstufe I das THEATERmobileSPIELE aus Karlsruhe zu Besuch ans HCG, um den Schüler*innen ihre Interpretation des Dramenfragments „Woyzeck“ von Georg Büchner darzubieten. Das Theater hat sich auf Schulklassen spezialisiert. Die Schauspieler reisen mitsamt Bühnenbild in einem Auto an und treten in einem Klassenzimmer auf. Diese intime Spielsituation schafft eine besondere Atmosphäre und sei, so die Theatermacher, bestens geeignet, um einen ge- und bewohnten funktionalen Alltagsraum mit neuen Blickwinkeln auf die Welt aufzuladen.[1]

Im Stück geht es um den verarmten Soldaten Franz Woyzeck, der trotz mehrerer Nebentätigkeiten, kaum den Unterhalt für sich und seine Freundin Marie sowie den gemeinsamen Sohn aufbringen kann. Er ist nicht nur Soldat, sondern rasiert gegen ein kleines Entgelt noch seinen Vorgesetzen, den Hauptmann, und nimmt an Ernährungsexperimenten des Doktors teil. Die Erbsendiät, die er hierfür einhalten muss und die ständigen Aufgaben lassen Woyzeck psychisch erkranken. Er bekommt Halluzinationen und leidet unter Wahnvorstellungen. Von den ihm höhergestellten Personen wird er zudem psychisch unterdrückt. Als ihn auch noch seine Freundin Marie mit dem Tambourmajor betrügt, verliert Woyzeck vollkommen Verstand und Halt. Von Wahnvorstellungen getrieben begeht er einen Femizid.

Äußerst eindrucksvoll schlüpft Schauspieler Julian König nicht nur in die Rolle des getriebenen Woyzeck, sondern spielt auch alle weiteren Personen, die mithilfe von Puppen verkörpert werden, was die Wirkung des Stücks nicht beeinträchtigt. Auch eine Stimme aus dem Off kommentiert hin und wieder das Geschehen auf der Bühne. Gebannt schaut das Publikum der Darbietung zu. Trotz warmer Temperaturen zeigt der Schauspieler bei insgesamt zwei Aufführungen, die jeweils 60 Minuten dauern, mit beeindruckender Mimik, Gestik und vor allem auch seiner Stimme, was Woyzeck, einem armen Menschen, der der untersten Schicht angehört, in seinem Alltag widerfährt. So wie Julian König zwischen seinen verschiedenen Rollen hin und her springen muss, so muss auch Woyzeck von Tätigkeit zu Tätigkeit hetzen und findet nirgendwo Halt oder Verständnis. Nicht nur Woyzecks Charakter, sondern auch Büchners Sozialkritik werden durch die Umsetzung des Stücks unterstrichen.

Beim abschließenden Gespräch mit dem Schauspieler fragen die Schüler*innen nicht nur nach der ausgefeilten Bühnentechnik, sondern auch nach der dramaturgischen Umsetzung. Julian König erklärt, warum Woyzecks Freund Andres nicht vorkommt und dass die Entscheidung, das Stück mit nur einem Schauspieler aufzuführen, bewusst getroffen worden sei, weil man vor allem aus der Sicht Woyzecks erzählen wolle und zeigen wolle, wie er die Welt wahrnehme. Büchner gebe mit seinem, 1836 verfasst, jemandem eine Stimme, der eigentlich keine Stimme habe. Der Ausgangspunkt der Inszenierung sei die Vorstellung, dass Woyzeck nach dem Mord an Marie im Gefängnis sitze und in seinem Wahn das Geschehen rückblickend verarbeite, weswegen er die Personen um sich herum auch als Fratzen bzw. Albtraumgestalten wahrnehme, was man an der Gestaltung der Puppen sehr gut erkennen konnte.

Die Schüler*innen und ihre Lehrkräfte waren sowohl von der schauspielerischen Leistung Königs als auch der Inszenierung des Stücks beeindruckt und im Hinblick auf das Abitur hat die Aufführung sicherlich einen bleibenden und nachhaltigen Eindruck hinterlassen, der hilft, die Aufgabenstellungen des Abiturs zu bewältigen. Das Stück ist Schwerpunktthema sowohl der Leistungs- als auch der Basisfächer.

Autorin: Christina Reimold

 grape-27.webuntis_copy_copy_copy_copy_copy_copy_copy_copy_copy_copy_copy_copy.jpg

Woyzeck.jpg

[1] THEATERmobileSPIELE - Das Theater (buehnenspiele.de) (zuletzt aufgerufen am: 15.07.23)